Vorsicht Zahnfleischbluten!

Was kann eine gesunde und entzündungsfreie Mundhöhle zum Schutz gegen COVID-19 beitragen?

Eine gesunde Mundhöhle ist COVID-19-Schutz!


„Es existieren mittlerweile Daten, dass in Gebieten, in denen die mangelnde Mundhygiene mehr Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis verursacht, auch vermehrt tödliche Verläufe einer Corona-Erkrankung zu verzeichnen sind", erläuterte DGZMK-Präsident Prof. Dr. Roland Frankenberger von der Uni Marburg. „Ein Patient, der unter einer Parodontitis leidet, hat eine subgingivale Zahnfleischentzündung. Das bedeutet, dass er - häufig unbemerkt - eine offene Wunde von etwa 40 Quadratzentimetern im Mundraum trägt. Es ist doch vollkommen klar, dass dadurch einer Erkrankung wie COVID-19 Tür und Tor geöffnet ist." 

40 Quadratzentimeter Wundfläche entsprechen in etwa der Größe der Handfläche! Würde diese Wundfläche offen sichtbar sein, wäre eine Therapie selbstverständlich.
Für unsere Patienten bedeutet dieser Umstand, dass die Mundgesundheit kontrolliert werden muss und nötige zahnmedizinische Behandlungen durchzuführen sind. So ist der Patient immunologisch bestmöglich gegen Covid-19 gerüstet. Der erste Verteidigungswall gegen den Virus steht.